Donnerstag, 14. Dezember 2017
Notruf: 122

Großübung in Kirchbach

Am 128. Geburtstag der FF Hintersdorf, dem 25. März 2017, fand gemeinsam mit allen Feuerwehren der Marktgemeinde St. Andrä-Wördern, vier weiteren des neuen Feuerwehrabschnittes Klosterneuburg und einer aus dem Bezirk St. Pölten die jährliche Inspektionsübung beim Marienhof statt.

Übungsannahme war ein Hotelbrand, welcher von einem Unbekannten mittels Brandbeschleuniger gelegt wurde. Im Hotel waren 97 Gäste anwesend, darunter mehrere Schwerstverletzte und eine Rollstuhlfahrerin. Der Täter selbst flüchtete.

Um 14:06 Uhr wurden die ersten drei Feuerwehren, FF Kirchbach, FF Hintersdorf und FF St. Andrä-Wördern mit der höchstmöglichen Brandstufe, B4, zu einem Hotelbrand alarmiert. Eine Minute später wurden auch schon weitere Feuerwehren alarmiert, FF Altenberg, FF Greifenstein sowie FF Hadersfeld. Zu guter Letzt wurden die Wehren FF Mauerbach, FF Klosterneuburg-Weidlingbach, FF Klosterneuburg-Maria Gugging, FF Klosterneuburg-Kierling und FF Klosterneuburg alarmiert. 

Aufgabe der Feuerwehr Hintersdorf war es, gemeinsam mit der örtlich zuständigen Feuerwehr, eine Übungsleitung aufzubauen. Außerdem stellten wir einen Atemschutztrupp um die ersten Gäste von innen zu retten, bauten eine Angriffsleitung für diesen auf und bereiteten uns auf eine Höhenrettung mittels der Leiter vor. 
Des Weiteren stellten wir gemeinsam mit der Feuerwehr Klosterneuburg-Maria Gugging die Wasserversorgung für die Teleskopmastbühne (TMB) der Feuerwehr Klosterneuburg sicher. Diese Zubringerleitung bauten wir mit Hilfe eines Flachsaugers und der Tragkraftspritze auf. 

Hauptaufgabe der Feuerwehren St. Andrä-Wördern und Klosterneuburg war mit der TMB weitere Personen aus den verrauchten Räumen durch die Fenster zu retten.

Die Feuerwehren Klosterneuburg-Kierling sowie St. Andrä-Wördern bauten einen Atemschutzsammelplatz auf, um die verbrauchten Flaschen der eingesetzten Trupps von allen Feuerwehren wiederzubefüllen. 

Die freiwilligen Kameraden aus Altenberg und Greifenstein stellten ebenfalls die Wasserversorgung aus einem angrenzenden Teich sicher. 

Zusätzlich stellten die Feuerwehren Hadersfeld und Weidlingbach einen Atemschutztrupp, um weitere Personen aus den verrauchten Räumen zu retten.

Das Rote Kreuz und der Arbeiter Samariterbund betreuten und kümmerten sich um die sehr gut geschminkten Verletzen, welche ihre Rolle als Opfer mehr als überzeugend spielten.

Alles in allem lief die Übung sehr professionell ab und alle Personen die sich freiwillig als Übungsopfer zur Verfügung gestellt hatten wurden gerettet.
Abschließend gab es noch ein paar Worte von u.a. dem Unterabschnittskommandanten und dem Bürgermeister die sich für das Engagement der freiwilligen Helfer und vor allem bei der Familie Bauer, die das Übungsobjekt zur Verfügung stellte, bedankten.

So ein Szenario ist leider möglich und durch die Übung ist sichergestellt, dass die Koordination der Einsatzorganisationen und somit auch die Rettung der in Gefahr befindlichen Personen effizient abläuft.

Dank gilt neben den zahlreichen freiwilligen Organisationen und Opfern auch der Gemeinde St. Andrä-Wördern, die €2.000,- für die Verpflegung ebendieser zur Verfügung stellte.

Beteiligte Einsatzorganisationen:

 

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